Häufige Fragen (FAQ)

Inhouse oder offen?

Der Anspruch eines #3dojo lässt sehr gut in dreitägigen In-house-Workshops realisieren, weil die Gruppen eine offensichtliche Verbindung und einen gemeinsamen Kontext besitzen. So werden z.B. direkt Steuerungsbacklogs erarbeitet, Vereinbarungen abgestimmt und Proposal Forming bzw. Driver Mapping auf konkrete Projekte und Strukturen angewendet.

Die Herausforderung in Inhouse-Dojos ist das Schaffen von Bewusstsein für Situation und Kontext des Dojos: der Enthusiasmus, so viel des neu Erlernten wie möglich unverzüglich in Veränderung in der Organisation umzusetzen, sollte ja nicht dazu führen, dass die angestoßenen Veränderungen zu umfangreich sind dadurch nicht nachhaltig umgesetzt werden können. Zudem sind oft nicht alle relevanten Perspektiven im Dojo vertreten, so dass manche Entscheidungen nicht im Rahmen des Dojos getroffen, sondern nur vorbereitet werden können.

Wenn tatsächlich der Wunsch einer Organisation nach umfassenderer Veränderung besteht, kann ich auch dafür geeignete Formate anbieten, z.B. das Muster Den Raum für Veränderung öffnen, oder einen S3-Sprint.

Müssen es wirklich drei Tage sein?

Ich werde oft gefragt, ob man nicht auch kürzere Dojos abhalten kann. Meiner Erfahrung nach ist das für Inhouse-Dojos in speziellen Fällen durchaus möglich, wenn alle Teilnehmer bereits Erfahrung mit Soziokratie und/oder Agilität haben. Für offene Dojos empfehle ich immer drei Tage, da hier die Gruppe in der Regel mehr Zeit benötigt, um zusammenzuwachsen, und sich die Teilnehmer in diesem Rahmen immer wieder aushandeln, ob der Fokus eher auf der Breite des Wissens, oder mehr auf Praxis in Teilbereichen von S3 liegen soll.

Um der besonderen Herausforderung der offenen Dojos gerecht zu werden, arbeite ich bei offenen Dojos auch in der Regel mit kleineren Gruppen.

Kontakt


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